Opernhaus Düsseldorf
29.05.2020 – 27.06.2020

Macbeth

(c) Andreas Endermann

„Macbeth“ nach Shakespeares vielgespieltem Drama ist ohne Zweifel das dämonischste Werk von Giuseppe Verdi (1813–1901). Es handelt von der vergänglichen Natur der Macht und zeigt, wie eine Kette von Gewalt, Terror und Paranoia entsteht und einen achtbaren Kriegsmann zu einem Tyrannen und hilflosen Schlächter werden lässt. Durch die Prophezeiungen von Hexen wird Macbeth von einem beispiellosen Ehrgeiz und Machthunger befallen, den seine Frau noch schürt und gefährlich aufheizt. Doch mit der Macht wächst die Schuldenlast und mit der Zahl der Verbrechen der Wahnsinn.

Michael Thalheimer widmet sich nach seiner eindringlichen Interpretation von „Otello“ nun erneut einer auf dem großen englischen Dramatiker William Shakespeare fußenden Verdi-Oper. Und es ist abzusehen, dass er sich dabei wieder die grundlegende Frage stellt: Woher kommt die Gewalt im Menschen? Wie das Gift, das Jago dem anfechtbaren Otello einträufelt, spiegeln jetzt die Prophezeiungen der Hexen die menschlichen Triebe, die sich entladen und zu Wahnsinn und Tod führen.

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