Theater Mönchengladbach
22.01.2020 – 22.04.2020

Wer hat Angst vor Virginia Woolf?

(c) Theater Krefeld / Mönchengladbach

Von Edward Albee, Deutsch von Pinkas Braun

Eine Art „exorcism“, eine Austreibung, hatte Edward Albee im Sinn, als er diese legendäre, eskalierende Afterparty im amerikanischen Hochschulmilieu von Martha, George, Nick und Honey schrieb. Tabulos und mit beißendem Humor demaskiert er ihre düsteren Beziehungsspiele und zeigt so die tiefen Verletzungen der Seelen und Herzen seiner Protagonisten.

Dabei sind Martha und George ein verblüffend gut eingespieltes Team in einer ebenso kreativen wie vitalen Ehe-Performance, in der Fiktion und Wirklichkeit ihrer Beziehungsgeschichte permanent von ihnen überarbeitet wird.

Das Anfang der Sechziger Jahre geschriebene Stück ist eine der bekanntesten „Eheschlachten“ auf dem Theater, ein Klassiker und ein Schauspielerfest. Und nichts weniger als eine gnadenlose Kritik an der Hohlheit gesellschaftlicher Konventionen und der scheinheiligen moralischen Fassade der intellektuellen Mittelklasse. Fulminant in seiner Wut, rührend in seiner Traurigkeit, uneinholbar in seiner Unverschämtheit und in seinem Witz.

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Theater Mönchengladbach

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