filmforum - Kommunales Kino & filmhistorische Sammlung der Stadt Duisburg
23.05.2019 – 28.05.2019

DAS ENDE DER WAHRHEIT

(c) Prokino Filmverleih

D 2019; FSK 16; 105 min ; Regie: Philipp Leinemann

Martin Behrens (Ronald Zehrfeld), Zentralasien-Experte beim Bundesnachrichtendienst, ist sich sicher, durch seine Arbeit einen großen Beitrag zur Wahrung der nationalen Sicherheit zu leisten. Doch nach einem brutalen Anschlag auf ein Münchner Restaurant wachsen seine Zweifel an der Mission des BND. Als Behrens in einen immer tieferen Strudel aus Intrigen, Machtmissbrauch und Korruption gerät, begreift er, dass der Feind vor allem im Innern lauert...

In seinem vielbeachteten Debütfilm „Wir waren Könige“ warf der Regisseur Philipp Leinemann 2014 bereits einen Blick hinter die hochkomplexen Organisations- und Arbeitsweisen einer staatlichen Institution. Für seinen aufwendig produzierten Polit-Thriller DAS ENDE DER WAHRHEIT konnte er ein namhaftes Ensemble gewinnen, zu dem neben Ronald Zehrfeld („Das schweigende Klassenzimmer“, „Der Staat gegen Fritz Bauer“) unter anderem Alexander Fehling („Inglourious Basterds“, „Sturm“, „Der Hauptmann“), Claudia Michelsen („Mackie Messer – Brechts Dreigroschenfilm“), Axel Prahl („Gundermann“, „Der ganz große Traum“), August Zirner („Wackersdorf“, „Colonia Dignidad“) und Antje Traue („Ballon“, „Der Fall Barschel“) zählen. 60 Jahre nach der Gründung des Bundesnachrichtendienstes ist die hochbrisante Frage nach den internationalen Verstrickungen der Geheimdienste in den Fokus der öffentlichen Debatte gerückt. Philipp Leinemann entwirft in DAS ENDE DER WAHRHEIT ein realistisches Szenario, in dem eine westliche Regierung Gefahr läuft, sich durch Millionensummen indirekt oder direkt am Terroraufbau zu beteiligen. In einer Zeit, in der seit den Enthüllungen von Edward Snowden im Jahre 2013 weltweit immer mehr Skandale rund um die Arbeit der Geheimdienste bekannt werden, stellt Leinemann in DAS ENDE DER WAHRHEIT die Frage nach dem politischen und gesellschaftlichen Selbstverständnis eines demokratischen Staates.

Do, 23.05. – Di, 28.05. jeweils um 20.30 Uhr

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