Düsseldorfer Schauspielhaus
25.05.2019 – 11.07.2019

Fanny und Alexander

(c) Thomas Rabsch

Nach dem Film von Ingmar Bergman

Ingmar Bergmans »Fanny und Alexander« aus dem Jahr 1982 ist ein Bekenntnis zu einer liberalen Gesellschaft, eine Feier des Lebens und nicht zuletzt eine Hommage auf das Theater. In Düsseldorf bringt Regisseur Stephan Kimmig das Vermächtnis des schwedischen Großmeisters des Kinos als großes Ensemblestück auf die große Bühne des Schauspielhauses. Fanny, Alexander und Amanda wachsen in einer warmherzigen Umgebung auf. Der Vater ist Theaterleiter, die Mutter Schauspielerin und die Großmutter das emotionale Zentrum der Familie.

Nach dem plötzlichen Tod des Vaters ziehen die Kinder mit ihrer Mutter Emilie zu deren neuem Mann, dem Bischof Vergérus. Dieser verkörpert das komplette Gegenteil ihrer bisherigen Welt. Er lebt in extremer Askese, verbietet der neuen Familie jeden privaten Besitz und schreckt weder vor körperlicher Züchtigung noch vor psychischer Gewalt zurück. Es braucht eine spektakuläre Rettungsaktion sowie den Glauben an Magie und übersinnliche Kräfte, bis Emilie mit ihren Kindern in den Schoß der Familie Ekdahl und ans Theater zurückkehren kann.

Stephan Kimmig inszenierte u. a. am Thalia Theater Hamburg, an den Münchner Kammerspielen, an der Bayerischen Staatsoper, am Wiener Burgtheater, am Deutschen Theater Berlin sowie am Schauspiel und an der Staatsoper Stuttgart. Neben Einladungen zum Berliner Theatertreffen erhielt er u. a. den Deutschen Theaterpreis Der Faust sowie den 3sat-Innovationspreis. »Fanny und Alexander« ist seine erste Arbeit am Düsseldorfer Schauspielhaus.

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