Städtisches Museum Kalkar
23.09.2018 – 06.01.2019

Herman Teuber und sein Lehrer Karl Hofer

(c) VG Bild Kunst Bonn 2018

Fundament & Erneuerung

Karl Hofer (1878-1955) zählt seit den Zwanziger Jahren zu den bedeutendsten Vertretern der figürlichen Malerei in Deutschland. Sein Stil – zwischen Ideal und Klassik – war stark beeinflusst durch die Ereignisse im Jahrzehnt des Ersten Weltkriegs und stand weder dem Expressionismus noch der bald sich entfaltenden Neuen Sachlichkeit nahe. Schon in jungen Jahren berühmt, wurde er 1920 als Professor an die Vereinigten Staatsschulen in Berlin berufen. Hier zählten zu seinen frühen Schülern u.a. Hermann Teuber und E. W. Nay, der eine ein figurativer Maler, eigenständig, aber dem Lehrer bleibend verbunden, der andere einer der Protagonisten der Abstrakten Malerei in Deutschland.

Der in Dresden geborene und in Berlin ausgebildete Maler Hermann Teuber (1894-1985) lebte nach dem Zweiten Weltkrieg fünf Jahre in Kalkar. In den schwierigen Nachkriegsjahren fand er hier zurück zu einer Malerei, die ihre Wurzeln in den Lehrjahren bei Karl Hofer hatte. Seine Themen waren die Landschaft, oft die unansehnlichen Vorstädte, die unbeachtete Schönheit der Dinge, der Mensch in seinem Alltag und das Stillleben. Während Hofers Malerei nach 1945 lauter wird, wendet Teuber sich ganz der Intimität der Darstellung zu, ebenso verhalten in der Pinselführung wie in der Palette.

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Städtisches Museum Kalkar

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