Opernhaus Düsseldorf
25.05.2019 – 14.07.2019

Pique Dame

(c) Max Brunnert

Spielsucht, Geld und Liebesverlangen, das sind die drei Motive, um die sich Tschaikowskys (1840–1893) Seelendrama „Pikowaja dama“ rankt. Ein haltloser junger Offizier, Hermann, verliebt sich in eine Frau, Lisa, die für ihn unerreichbar scheint.

Deren Großmutter ist eine geheimnisumwitterte Gräfin, die in ihrer Jugend in Paris als „Venus von Moskau“ für ihre Schönheit und Spielleidenschaft bekannt gewesen war und eine Kartenkonstellation kennt, die den sicheren Sieg am Spieltisch bedeutet. Dieses Geheimnis will Hermann der alten Gräfin entreißen, um mit Geld die Liebe Lisas zu gewinnen. Doch bei seinem nächtlichen Besuch erleidet die Gräfin einen Herzschlag und die gewinnbringenden Karten, von denen Hermann im Traum erfahrt, treiben ihn in den tödlichen Wahnsinn.

Tschaikowskys 1890 nach einer Puschkin-Novelle geschriebene Oper repräsentierte eine Facette der mythisch aufgeladenen russischen Identität. Durch die obsessiv fatalistische Geschichte scheinen jedoch auch realistische Konflikte durch, denen die amerikanische Regisseurin Lydia Steier in ihrer ersten Arbeit für die Deutsche Oper am Rhein szenische Gestalt geben wird.

Oper in drei Akten

Text von Modest Iljitsch Tschaikowsky nach der gleichnamigen Novelle von Alexander Puschkin

In russischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Dauer ca. 3 ¼ Stunden, eine Pause

Empfohlen ab 14 Jahren

https://operamrhein.de

Opernhaus Düsseldorf

Heinrich-Heine-Allee 16a
40123 Düsseldorf
Deutschland

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