Opernhaus Düsseldorf
30.11.2018 – 29.12.2018

Hänsel und Gretel

(c) Hans Jörg Michel

Jeder kennt die Geschichte von den beiden armen Besenbinderkindern, die sich im Wald verlaufen haben und in die Fänge der Hexe Rosina Leckermaul geraten.

Seit 1969 steht Humperdincks „Hänsel und Gretel“ in der szenischen Version von Andreas Meyer-Hanno auf dem Spielplan der Deutschen Oper am Rhein und ist aus dem Spielplanangebot zum Jahreswechsel nicht wegzudenken. Aber auch eine Märchenoper kann in die Jahre kommen, wenn man sie nicht mit zeitgemäßer Sorgfalt behandelt. Sehgewohnheiten ändern sich, Farb- und Lichtempfinden stellen neue Ansprüche und jede Generation von Sängerinnen und Sängern entwickelt eine eigene Ausdrucksdynamik, die ihren Gesang und ihr Spiel prägt. Deshalb wurde die Kultinszenierung vor einigen Jahren frisch aufbereitet, um so ihren vitalen Lebensnerv zu bewahren.

Dieser durchpulst auch die Humperdincks Musik, die volkstümlich eingängige Melodien in den musikalischen Reichtum eines spätromantischen Orchesterklanges einbettet und alle Sinne verzaubert. „Es ist eigentlich eine Geschichte für Kinder, aber im Herzen sind wir alle Kinder“, soll der Komponist gesagt haben. Das nachgewachsene junge und erwachsene Publikum gibt ihm recht und freut sich nach wie vor über die Besenbinderkinder, die inzwischen einen roten Wollumhang und neue Schuhe bekommen haben und der Hexe beherzt und unbekümmert aufs Dach steigen.

Märchenspiel in drei Bildern

Text von Adelheid Wette nach den Brüdern Grimm

In deutscher Sprache mit Übertiteln

Dauer: ca. 2 ¼ Stunden, eine Pause

Empfohlen ab 8 Jahren

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