Opernhaus Düsseldorf
23.11.2018 – 05.01.2019

b.37

(c) Gert Weigelt

NEW WORLD (URAUFFÜHRUNG) Robert Binet

Im Augenblick der Schöpfung des Alls prallen die Elemente aufeinander. Feuer, Wasser, Erde und Wind vermischen sich in einer eklatanten Spannung zwischen Licht und Dunkelheit. Als Inspiration für „New World“ wählt der Kanadier Robert Binet drei Stücke von Nico Muhly. Der New Yorker Komponist arbeitete mit Björk und Philip Glass zusammen, hat sich längst aber auch einen eigenen Namen in der Musikszene gemacht. Die atmosphärischen Landschaften, die aus den Kompositionen „Four Studies“, „Honest Music“ und „Quiet Music“ entstehen, bieten Robert Binet die Basis für ein Stück, das die außergewöhnlichen Geschichten über die Entstehung des Universums mit unserer gegenwärtigen Realität verbindet. Robert Binet zählt zu den vielversprechendsten Nachwuchstalenten seiner Generation. Er war 2012/13 Choreographic Apprentice beim Royal Ballet London und arbeitet zurzeit u.a. als Hauschoreograph beim National Ballet of Canada.

THE WAY EVER LASTING (URAUFFÜHRUNG) Natalia Horecna

Ihre Choreographien sind keine abstrakten Bewegungskompositionen. Sie hat Stücke über Kriege und den Missbrauch des Geistes gemacht, über in der Welt verlorene Kinder und Außenseiter. Natalia Horecna steht mit ihren Werken mitten im Leben, immer wieder geht es ihr aber auch um die Suche nach spiritueller Erhöhung. Nach der Uraufführung „Wounded Angel“ in b.30 kehrt die aus Bratislava stammende Künstlerin mit „The Way Ever Lasting“ nach Düsseldorf zurück. „Als einen Weg, der niemals enden möge“, beschreibt sie ihre Suche nach Balance, mit der sie sich in ihrem neuen Tanzstück auseinandersetzen wird – dem Gleichgewicht von Gut und Böse, von Falsch und Richtig, ohne deren Bedingtheit nichts Positives entstehen, „Gutes nicht erkannt, gefühlt, gelebt, genossen“ werden kann, so die Choreographin, die mit den „Augen des Herzens“ forschend in Räume vorzudringen versucht, die – hinter der sichtbaren Welt liegend – ungeahnte Freiheit eröffnen.

FANTAISIES (URAUFFÜHRUNG) Remus Şucheană

Wie aus einer anderen Welt klingt die Musik zu uns herüber – und öffnet auf der Tanzbühne ein Tor hinein in ein Reich voller phantastischer Wesen und zauberhafter Atmosphären, einen sommernächtlichen Traum, in dem Geister und andere Wesen herrschen, voller Romantik, aber auch geheimnisvoller, gefährlicher Dunkelheiten. Bohuslav Martinůs zwischen 1951 und 1953 komponierte 6. Sinfonie mit dem Untertitel „Fantaisies symphoniques“ begleitet den Choreographen Remus Şucheană bereits seit mehreren Jahren. Nun hat er sie als Basis für sein neuestes Werk gewählt: „Als ich eine Musik für meine allererste Choreographie suchte, stieß ich auf Martinůs ‚Sechste‘ und wusste sofort, dass ich mich mit ihr in einem Ballett auseinandersetzen möchte. Ihre Welt mit ihren vielschichtigen Farben nahm mich direkt gefangen. Es ist eine Musik, zu der ich sofort Emotionen spüre, Schritte und Bewegungen sehe, ein Solo, eine Gruppe.“ Seit 2016/17 leitet Remus Şucheană als Direktor das Ballett am Rhein. Mit „Fantaisies“ stellt er sein drittes Werk als Choreograph vor.

Dauer b.37: ca. 2 ¼ Stunden, zwei Pausen / Empfohlen ab 12 Jahren

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