Central in der alten Paketpost (Übergangsspielstätte des Düsseldorfer Schauspielhauses) / Große Bühne Central / Studio Central
07.05.2018 – 02.07.2018

Medea

(c) Thomas Rabsch

Tragödie von Euripides

Kein Opfer ist zu groß. Für ihren Geliebten Jason begeht die Kolcher Königstochter Medea Hochverrat. Sie hilft den Argonauten, das Goldene Vlies zu stehlen, und wird auf der Flucht über das Schwarze Meer zur Mörderin an ihrem Bruder. Heimatlos und verstoßen findet das Paar mit seinen Kindern in Korinth ein vorläufiges Asyl. Hier setzt die Tragödie des Euripides ein: Jason verlässt Medea, um Glauke, die Tochter König Kreons, zu heiraten. Durch das Bündnis mit dem hiesigen Herrscherhaus erhofft sich Jason, das Bleiberecht zu erlangen und obendrein eine glänzende Partie zu machen. Medea indes droht die Verbannung. Zutiefst verletzt und gnadenlos verstört angesichts dieses Verrats entwirft sie einen grausamen Racheplan. Die Nebenbuhlerin und ihr Vater Kreon sollen sterben und auch ihre eigenen Kinder verschont Medea nicht.

In Euripides’ vor mehr als 2400 Jahren verfasster Tragödie schlägt maßlose Liebe in maßlosen Zorn um. »Medea« zeichnet das Psychogramm einer Giftmischerin, Furie und Kindsmörderin, fragt aber auch nach den Bedingungen menschlicher Würde: Was kann uns alles genommen werden, bevor wir zu Verbrechern werden?

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