Regionale Kulturförderung am Niederrhein:
Auf große Resonanz stieß die Informationsveranstaltung des Kulturraum Niederrhein e.V. zum Thema „Regionale Kulturförderung“ am 2. Juli im Gelderner Bürgerforum. Über 70 Vertreter von Vereinen, Veranstaltern, Initiativen und Heimatmuseen nutzten das so in dieser Form bislang einmalige Angebot am Niederrhein, sich umfassend über Möglichkeiten einer Projektförderung aus öffentlichen Mitteln zu informieren.
Öffentliche Projektförderung nutzen, so das Motto der Veranstaltung in Geldern.
Seit 1997 stellt das Land NRW in
einem bundesweit einzigartigen Förderprogramm –
der Regionalen Kulturpolitik –
Fördermittel für Kulturprojekte in den nordrheinwestfälischen Kulturregionen
zur Verfügung. Über die Grundlagen dieses Förderkonzepts und die Möglichkeiten
ergänzender oder alternativer Förderprogramme der Euregio Rhein-Waal und des
Landschaftsverbandes informierten: Heidi de Ruiter von der Euregio Rhein-Waal,
Dr. Markus Krause, Abteilungsleiter Regionale Kulturarbeit vom Landschaftsverband
Rheinland und Klaus Trommer, ehem. Mitarbeiter des Referats für Regionale
Kulturpolitik des Landes NRW und Vorstandsmitglied des Kulturraum Niederrhein
e.V. .
In ihren
Vorträgen stellten die Referenten prägnant und praxisnah verschiedene Formen der
komplexen Fördermodelle dar, wiesen auf Modalitäten, Antragsfristen sowie Zuständigkeiten
hin und bekundeten eindringlich ihre Funktion als Berater. Eine Beratung, so
der Appell, solle vor jeder Antragsstellung wahrgenommen und abgerufen werden,
um zeitliche Verzögerungen oder gar einen Ablehnungsbescheid durch Formfehler zu vermeiden.
Die angeregten
Diskussionen und Fragestellungen im
Plenum im Anschluss eines jeden Vortrages verdeutlichten den
Informationsbedarf.
Eine konkrete Projektberatung, darauf verwiesen alle
Referenten, könne aber nur in Einzelgesprächen mit den jeweiligen
Ansprechpartnern der fördernden Einrichtung vorgenommen werden und diese
Veranstaltung diene letztendlich dazu, über die Informationsvermittlung hinaus,
Hemmschwellen und Barrieren abzubauen
oder wie Klaus Trommer abschließend hervorhob: „Nur Mut, Sie schaffen das schon
und wir sind für Sie da!“
Weitere
Informationen zum Thema: www.kulturraum-niederrhein.de,
misterek-plagge@kulturraum-niederrhein.de
Schindler (DE) - 28.07.11 OID: 37838
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